Sascha Sauermann

Heute stellen wir euch jemanden vor, dem ihr eventuell schon bei einer Tasse Kaffee begegnet seid: Sascha Sauermann, 43, Eigentümer des gemütlichen Cafés „Auszeit bei Sascha“ auf dem Bessmann-Gelände. Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt: von einem reichhaltigen Frühstücksbuffet, über einen wechselnden Mittagstisch bis hin zu einem leckeren Stück Kuchen. 

 

1.      Seit wann wohnst du schon in Marienfeld und woher kommst du eigentlich?

Ich bin mittlerweile seit 12 Jahren in Marienfeld und fühle mich hier sehr wohl. Vor 5 Jahren haben mein Lebenspartner Christoph Hecker und ich auch gebaut und möchten auf jeden Fall langfristig hier bleiben. Den Kreis Gütersloh kannte ich allerdings vorher schon, denn ich komme eigentlich aus Wiedenbrück.

 

2.      Warum bist du in Marienfeld gelandet?

Durch die Arbeit habe ich nach Marienfeld gefunden. Es hat damit angefangen, dass ich Restaurantleiter im Deutschen Haus wurde. Zusammen mit Christoph, der ursprünglich aus Marienfeld kommt, aber damals auch nicht hier gewohnt hat, haben wir uns dann entschlossen, Marienfeld zu unserer Heimat zu machen.

 

3.      Wolltest du schon immer dein eigener Chef sein?

Als ich mich letzten September selbstständig gemacht habe, haben ich von Freunden gehört: „Jetzt hast du dir ja endlich deinen Traum erfüllt!“ Und es stimmt, die Idee mich selbstständig zu machen, war nicht neu. Früher hatte ich allerdings an ein kleines Café auf Norderney gedacht.

 

4.      Bist du gelernter Gastronom?

Ja, meine Ausbildung habe ich zum Hotelfachmann im Ratskeller in Wiedenbrück gemacht und danach habe ich auch jahrelang im gastronomischen Bereich gearbeitet. Ich habe z.B. 7 Jahre lang die Cafés beim Gartencenter Brockmeyer geleitet, war Hotelmanager bei Knobbe und zum 1. Januar 2016 habe ich als Geschäftsführer bei Buchmann begonnen.

 

5.      Was gefällt dir an Marienfeld?

Ich mag es sehr, dass ich immer eine Stunde brauche, um beim Bäcker Brot zu holen. Denn in Marienfeld kennt jeder jeden und auf dem Weg zum Bäcker komme ich immer ins Gespräch. Ich wurde in Marienfeld von Beginn an direkt sehr herzlich aufgenommen und ich habe hier sehr gute Freunde gefunden. Außerdem bin ich begeistert von der Landschaft und ich liebe es, dass ich aus der Tür rausgehe und direkt im Grünen bin. Das findet auch unser siebenjähriger Labrador Max toll.

 

6.      Was wünscht du dir für Marienfeld?

Ich finde es super, dass sich so viele Menschen in den lokalen Vereinen engagieren und die Veranstaltungen im Ort mitorganisieren. Ich hoffe, dass das auch in Zukunft so bleiben wird, denn in Marienfeld ist immer etwas los.