Benjamin und Peter Rosendahl

Diesmal haben wir gleich zwei Menschen interviewt: Benjamin, 30, und Peter Rosendahl, 58. Zusammen helfen sie euch im Versicherungsbüro Rosendahl (www.romavers.de) mit einer umfangreichen Beratung, die passende Versicherung zu finden.

 

1.     Ihr seid beide in Marienfeld aufgewachsen. Warum seid ihr hier geblieben?

Peter: Da gab es eigentlich gar keine große Entscheidung, ich wollte von vornherein hierbleiben. Immerhin hat man seinen ganzen Freundes- und Bekanntenkreis hier. Dadurch, dass uns das Geschäftshaus hier in der Klosterstraße gehört, war es natürlich noch einfacher, hier zu bleiben.

Benjamin: Ich bin ja nur noch halber Marienfelder. Mittlerweile wohne ich in Versmold, bin aber durch die Arbeit, Familie und Freunde noch sehr viel hier. Am Bürostandort Marienfeld wird sich nichts ändern. Da ich in Marienfeld groß geworden bin, fühlt sich das einfach nach Heimat an.

 

2.     Wie seid ihr Versicherungsmakler geworden?

Peter: Da müssen wir Jahrzehnte zurückgehen. Nach dem Krieg war der BDH (BDH Bundesverband Rehabilitation => www.bdh-reha.de) ein Verband, dessen kranke oder behinderte Mitglieder Lebens- bzw. Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen abschließen wollten. Das war damals fast nur mit der Karlsruher Lebensversicherung zu realisieren. Zunächst hat mein Vater sich nur nebenbei um Versicherungen gekümmert, während er noch Möbel verkaufte. Schon nach kurzer Zeit ist die Vermittlung von Versicherungen gewachsen und der Möbelverkauf wurde eingestellt. Damals waren wir nur Mehrfachagenten (Vermittler, die mit wenigen verschiedenen Gesellschaften zusammen arbeiten), heute sind wir Versicherungsmakler. Damit können wir unseren Kunden das ganze Repertoire bieten und für jeden die richtige Versicherung finden. Eine gute Beratung ist für uns sehr wichtig.

Benjamin: Ich bin 2010 in das Geschäft eingestiegen. Irgendwie war das für mich schon immer klar. Um den Kunden das zu bieten, was sie wirklich möchten, muss man allerdings sehr viel wissen. Wir arbeiten mit über 100 Versicherungsgesellschaften zusammen und investieren viel Zeit für unsere Kunden. Anfangs war das viel Arbeit, da ich mich erst einmal damit beschäftigen musste, welche Versicherungsgesellschaft welche Produkte anbietet und das auch noch zufriedenstellend betreibt. Auch jetzt besuche ich regelmäßig Schulungen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

 

3.     Kommen eure Kunden hauptsächlich aus dem Umkreis?

Peter: Natürlich haben wir viele Kunden, die aus Marienfeld und dem Umkreis kommen. Aber durch die Zusammenarbeit mit dem BDH haben wir auch zahlreiche Kunden, die aus ganz Deutschland kommen.

Benjamin: Manche unserer Kunden wohnen z.B. in München oder Flensburg, die beraten wir meist über E-Mail oder Telefon. Ab und zu kommt es aber schon vor, dass ich Kunden direkt in Hannover, Köln oder Kassel besucht habe. Das sind noch Entfernungen, die machbar sind.

 

4.     Was gefällt euch an Marienfeld?

Benjamin: Ich habe früher in Harsewinkel gewohnt und mir ist aufgefallen, dass man sich hier in Marienfeld im Gegensatz zu Harsewinkel noch auf der Straße grüßt. Marienfeld ist trotz einer guten Lage noch ziemlich dörflich. Man kennt sich hier einfach.

Peter: Marienfeld ist mein Zuhause. Es ist von der Größe genau passend und gleichzeitig nicht weit von anderen Städten entfernt. Hier fühlt man sich wohl.

 

5.     Was wünscht ihr euch für Marienfeld?

Benjamin: Ich wünsche mir, dass die Gemeinschaft bestehen bleibt. In den letzten Jahren sind viele Menschen neu zugezogen, die man nicht unbedingt kennt. Das sollte sich ändern, denn Marienfeld lebt von den Menschen.

Peter: Ich fände es schön, wenn die Geschäfte nicht so sehr zerstreut wären und Marienfeld ein richtiges Ortszentrum hätte. Das ist natürlich unmöglich zu ändern – wäre aber super, deshalb darf man sich das ja auch wünschen. Auch einen regelmäßigen Bürgerstammtisch könnte ich mir gut vorstellen, um die neu zugezogenen Menschen kennen zu lernen und in die Dorfgemeinschaft einzubeziehen. Dies wäre sicherlich nicht nur zwischenmenschlich, sondern auch für den einen oder anderen örtlichen Verein sinnvoll – nicht nur, um neue Mitglieder zu werben sondern auch, um evtl. Interessierte in die Vorstandsarbeit zu integrieren.