Nils Haßmann

Nils Haßmann, 32, kennt sich sehr gut mit Fahrzeugen aus: er repariert beruflich Autos und ist in seiner Freizeit oft mit dem Motorrad unterwegs. Mittlerweile ist er, wie sein Vater Günter Haßmann, Teil der Geschäftsführung von Auto-Service Haßmann.

 

1.      Warum bist du in Marienfeld geblieben?

Ich bin in Marienfeld aufgewachsen und kenne hier jeden Fleck. Ich habe nie woanders gewohnt und mir mit den Jahren einen großen Freundeskreis aufgebaut. Da kann ich mir nicht vorstellen wegzuziehen.

 

2.      Was hast du gemacht, bevor du in den Familienbetrieb eingestiegen bist?

Nachdem ich die Realschule Harsewinkel besucht habe, habe ich eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker bei Opel Knemeyer in Gütersloh gemacht. Da bin ich dann noch 2 Jahre geblieben und im Jahr 2008 habe ich meinen Meister gemacht. Danach war ich noch in einer Werkstatt in St.Vit bei Rheda-Wiedenbrück, bevor ich in Marienfeld begonnen habe.

 

3.      Wolltest du schon immer Kfz-Mechaniker werden?

Autos haben mich schon von klein auf interessiert, daher habe ich mich für die Ausbildung entschieden. Ich wurde schon ein paar Mal gefragt, ob ich das Gefühl hatte, in die Fußstapfen meines Vaters treten zu müssen. Das war aber nicht so. Wir hatten nie eine große Diskussion zuhause, ob ich den Betrieb irgendwann mal übernehmen möchte. Da ich aber Lust und Spaß an der Arbeit habe und gerne in Marienfeld bleiben möchte, bietet sich das natürlich an.

 

4.      Was gefällt dir an Marienfeld?

Marienfeld hat einfach die passende Größe, es ist nicht zu klein und nicht zu groß. Ich bin schnell in den umliegenden Städten und trotzdem wohne ich mitten in der Natur. Wenn ich aus dem Fenster gucke, habe ich schon fast das Gefühl, im Wald zu wohnen.

 

5.      Was wünscht du dir für Marienfeld?

Ich habe das Gefühl, dass zurzeit viele Altersresidenzen gebaut werden und hoffe, dass dabei der Wohnraum für junge Menschen nicht vergessen wird. Ich wünsche mir, dass Marienfeld ein Ort für alle Generationen bliebt.