Daniel Lippa

Daniel Lippa, 22, hat mit seinen jungen Jahren schon den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und unterstützt die Marienfelder gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Manuel Willinghöfer als Vermögensberater.

 

1.      Kommst du aus Marienfeld?

Ja, ich bin im Lutterstrang aufgewachsen. Meine Eltern haben im Jahr 1980 ein ehemaliges Bauernhaus gekauft, in dem wir bis heute wohnen.

 

2.      Warum bist du hier geblieben?

Ich habe nie woanders gewohnt, ich bin in Marienfeld in den Kindergarten und die Grundschule gegangen, danach zur Realschule in Harsewinkel. Mir hat das hier immer sehr gut gefallen und hier leben viele Menschen, die ich sehr wertschätze.

 

3.      Wolltest du schon immer Vermögensberater werden?

Nicht direkt, ich habe eigentlich eine Lehre zum Sport- und Fitnesskaufmann in Harsewinkel gemacht und im Anschluss als Fitnessstudioleiter in Ennigerloh gearbeitet. Gleichzeitig habe ich im Februar 2017 auch den Ausbilderschein bekommen. Dazu muss man wissen, dass ich als Kind übergewichtig war und gemobbt wurde. Irgendwann habe ich mich dann im Fitnessstudio angemeldet und durch den regelmäßigen Sport abgenommen. Da mir die Zeit im Fitnessstudio sehr geholfen hat und mir die Arbeit mit Menschen einfach Spaß macht, habe ich mich für die Ausbildung entschieden. Danach wollte ich mich mit einem Fitnessstudio selbstständig machen, jedoch wurden mir da zu viele Steine auf den Weg gelegt, sodass ich mich anderen Projekten widmen wollte.

 

4.      Wie kamst du auf die Vermögensberatung?

Ein damaliger Kollege hat mir von der Vermögensberatung erzählt. Aus reinem Interesse an der Thematik habe ich dann einfach mal eine Schulung besucht und nach meinem ersten Beratertermin war ich begeistert. Zunächst habe ich die Tätigkeit ein halbes Jahr lang im Nebengewerbe ausgeübt und seit dem 1. März 2017 bin ich komplett selbstständig. Zu Beginn hatte ich eine Art Coach, der mich unterstützt hat und regelmäßige Schulungen helfen mir auch jetzt noch, immer bestens informiert und auf dem neuesten Stand zu sein. Das Problem unserer Branche ist, dass der Kenntnisstand der Berater stark variieren kann. Dem möchte ich entgegenwirken.

 

5.      Hattest du nie Bedenken zu den Risiken einer Selbstständigkeit?

Nein, ich habe schon früh gemerkt, dass das Angestellten-Leben nichts für mich ist. Ich bin ziemlich perfektionistisch und möchte immer die bestmögliche Lösung finden. Das ist als Angestellter oft nicht möglich. Natürlich ist aller Anfang schwierig und ich muss viel Kaltakquise betreiben, aber mittlerweile kommen auch einige Kunden über Empfehlung zu mir. Es ist normal, dass die Menschen anfangs skeptisch sind, daher ist Nachfragen sehr wichtig, denn nur ein guter Berater kann souverän antworten.

 

6.      Möchtest du langfristig in Marienfeld bleiben?

Ja, ich wollte schon immer hier bleiben. Ich schätze die super Gemeinschaft, die Nähe zu Gütersloh und anderen Städten und jetzt auch beruflich gesehen die Vielzahl an Unternehmern hier. Ich strebe die höchste Stufe in der Vermögensberatung an und das wäre die Direktion in Gütersloh. Mein gesamtes privates und berufliches Leben spielt sich in Marienfeld und dem Umkreis ab, da kommt es für mich nicht in Frage zu gehen.

 

7.      Was gefällt dir an Marienfeld?

Ich liebe die Nähe zur Natur in Marienfeld. Ich freue mich jeden Morgen, wenn ich aus dem Fenster schaue und die Landschaft sehe. Das ist Freiheit pur und fühlt sich vor allem im Sommer wie Urlaub an. Und trotz der ländlichen Lage kann ich in 15-20 Minuten fast überall sein, ob in Bielefeld, Gütersloh, Harsewinkel, oder Herzebrock-Clarholz. Das gefällt mir sehr gut.

 

8.      Was wünscht du dir für Marienfeld?

Ich fände es toll, wenn es mehr sportliche Aktionen gäbe, wie z.B. einen Spendenlauf. Solche Aktionen bringen die Menschen zusammen und der Ort wird dadurch lebendiger.